2016: Saubere Energie aus Windkraft in China

Die chinesische Energiewirtschaft weist seit Jahren Wachstumsraten von 7% pro Jahr und mehr auf. Hauptgründe sind die steigende Industrieproduktion und das anhaltende Städtewachstum.

Mehr als 70% des Stroms wird mithilfe von Kohle erzeugt, einem Energieträger, der auch im Vergleich mit anderen fossilen Brennstoffen besonders hohe CO2 -Emissionen verursacht: Pro Megawattstunde Strom wird so derzeit fast eine Tonne CO2 ausgestoßen. Zudem tragen weitere Luftschadstoffe besonders in den Ballungszentren zur starken Luftverschmutzung bei. Die Erschließung sauberer Energiequellen ist daher unerlässlich.

Dieses Projekt umfasst den Bau und Betrieb eines Windparks mit 33 Turbinen und einer Gesamtleistung von 49,5 Megawatt. Der Windpark speist jährlich ca. 110.000 MWh Strom in das Northwest China Power Grid (NCPG) ein und verdrängt in diesem Umfang Strom aus Kohlekraftwerken. Diese Menge reicht aus, um über 70.000 Haushalte mit Strom zu versorgen.

2016: Nachhaltiger Paranuss-Anbau für den Waldschutz in Peru

Peru beheimatet den viertgrößten Regenwald der Erde. Er bedeckt rund 60 Prozent der Landesfläche. Im Herzen dieses riesigen Waldgebietes liegt die weitgehend unzugängliche Region Madre de Dios. Durch die isolierte Lage ist sie ein wichtiges Rückzugsgebiet für seltene Tier- und Pflanzenarten. Das Rainforest Community Project engagiert sich für den Schutz dieses einzigartigen Lebensraums und zielt darauf ab, die fortschreitende Entwaldung in Peru aufzuhalten.

Im Rahmen des Projektes kommen Hunderte lokale Familien und Waldbesitzer zusammen, die im peruanischen Amazonasgebiet Paranüsse ernten. Durch Vergabe von Mikrokrediten, gezielte Investionen und den Know-how-Transfer über Schulungen zur nachhaltigen Waldwirtschaft ermöglicht es das Projekt, die Ernte, die Verarbeitung und den Verkauf der Nüsse nachhaltig zu gestalten und den Zugang zu den internationalen Märkten zu erleichtern. Darüber werden im Rahmen des Projektes Rechte für die Waldnutzung geklärt, um Konflikte auszuräumen und illegalen Waldrodungen zu verhindern.

Das Rainforest Community Project hat den Gold-Level der Climate, Community & Biodiversity Alliance (CCBA) Zertifizierung erreicht und wurde damit für herausragenden Nutzen für die lokale Bevölkerung und die Umwelt ausgezeichnet.

Durch Unterstützung dieses Projektes tragen wir zum Erreichen folgender Sustainable Development Goals bei:

Decent work and economic growth
Das Projekt und die Projektaktivitäten unterstützen nicht nur die bestehende Wirtschaft, sondern sie tragen auch dazu bei, neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen.

Responsible consumption and production
Das Projekt ermöglicht es, Paranüsse auf nachhaltige Weise zu ernten, zu verarbeiten und auf den internationalen Markt zu bringen. Durch den verbesserten Marktzugang verbessern sich auch die Einkommensmöglichkeiten für die Farmer vor Ort.

Life on land
Die natürlichen Regenwälder der Amazonas-Region sind ein Lebensraum von einzigartiger Vielfalt und bieten außerdem eine große Anzahl von Ökosystem-Dienstleistungen für die lokale Bevölkerung. Unter anderem sind sie eine wichtige Quelle für Nahrung und Baumaterial, sie liefern Brennstoff und tragen zum Erosionsschutz bei.

2015: Hyundai Steel Waste Energy Cogeneration Project

Das innovative Projekt von Hyundai Steel ist ein Heizkraftwerk mit Energierückgewinnung. Das Kraftwerk wurde von Hyundai Green Power CO., Ltd entwickelt, befindet sich auf dem Gelände von Hyundai Steel und hat eine Leistung von 400 MW.

Bei diesem Projekt soll überschüssiges Abgas für die Stromerzeugung verwendet werden, welches sich aus Hochofengas, Kokereigas und Stahl-Konvertergas zusammensetzt und das bei der Stahlherstellung anfällt. Die Abgase der Stahlherstellung werden primär im Stahlwerk wiederverwendet und der ungenutzte Rest soll für das geplante Projekt verwendet werden.

Es sollen voraussichtlich 2,74 MWh Elektrizität in das Stromnetz eingespeist werden. Weiterhin sollen 1.285.000 to Dampf erzeugt werden und zu Hyundai Steel zurück geliefert werden. Die geschätzte jährliche CO2 Einsparung beträgt 1.770.000 to CO2.

Der wirtschaftliche Wert des Projekts

  1. Der verwendete hocheffiziente Kraftwerksverbund verringert den Bedarf an importierten Brennstoffen und reduziert die Emissionen. Infolgedessen werden sowohl die Energieproduktion als auch die Einnahmen gesteigert.
  2. Beschäftigt wird die lokale Bevölkerung. Sie bekommt ein erhöhtes durchschnittliches Gehalt und ihre Ingenieur- und Technikkompetenz wird vor Ort trainiert.
  3. Die gebauten Stahlwerkstraßen und Drainagekanäle verbessern den Verkehr innerhalb der städtischen Zugangswege.
  4. Als ein Ergebnis des Projekts erstellen die Baufirmen im ganzen Land Initiativen für Patenschaften für lokale Berge und Flüsse und Straßensanierungkampagnen.

Beitrag für die Umwelt

  1. Die Abfallbeseitigung wir für die Stromerzeugung verwendet und der Strom ins Netz eingespeist.
  2. Die Reduktion von Treibhausgasen durch dieses Projekt entspricht der Pflanzung von 660 Millionen Pinien auf einer Fläche, die 4 mal größer als die Stadt Seoul ist (605 km²).
  3. Die Übereinstimmung mit dem Luftreinhaltegesetz umfasst Richtlinien zur Überwachung der Umweltauswirkungen bezüglich Luft, Wasser und der Wärmefreisetzung.
  4. Ein Sauerstoffwerk erhöht den Gehalt an Sauerstoff, was wiederum das Wachstum der Vegetation und die Biodiversität fördert.
  5. Gefährlicher Staub, welcher normalerweise bei der Energieproduktion entsteht, wird drastisch reduziert und die durch Staub hervorgerufenen Gesundheitsprobleme werden damit bekämpft.

Der soziale Wert des Projekts

  1. Ein monatliches Programm für die Reparatur von Häusern der lokalen Bevölkerung wurde eingeführt.
  2. Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder für die Kontrolle der Geschwindigkeit von LKWs wurden im gesamten Distrikt aufgestellt.
  3. Einführung von Exkursionen und Ausbildungsprogrammen: über die Umwelt, die Wiederherstellung der Umwelt nach Unfällen und die Bewirtschaftung von Wäldern.
  4. Die Baufirma erstellte ein „Freude-Teilen-Event“. Die Firma spendete wichtige Güter für soziale Wohlfahrtsinstitutionen. Außerdem werden in jedem Dezember zum Heizen Holzkohlebriketts an Familien mit niederem Einkommen ausgeteilt.
  5. Beschäftigte bieten sich als Schülerlotsen für die Grundschulen in der Nähe ihres Arbeitsplatzes an.
  6. Spenden für die Verbesserung der Gesundheitseinrichtungen.
  7. Eine Frauenwerkstatt bildet Schneiderinnen aus.